
Ein leerstehender Hof ohne Nachfolger.
MycoFarm gibt ihm wieder eine Zukunft.
Nicht neu gebaut – sondern wiederbelebt.
Schritt für Schritt. Mit Pilzen, Kreisläufen und echten Lebensmitteln.
Erfahre als Erste:r, wann die Kampagne beginnt. Die ersten Unterstützer erhalten limitierte Vorteile.
🌱 Worum es hier wirklich geht
In Deutschland stehen immer mehr Bauernhöfe leer.
Nicht, weil sie nutzlos sind – sondern weil Nachfolger fehlen.
Dabei könnten genau diese Orte wieder lebendig werden.
Mit Natur, Menschen und echter Lebensmittelproduktion.
MycoFarm ist der Versuch, genau hier anzusetzen.
Nicht schnell – sondern tragfähig.
Aus einem aufgegebenen Hof soll wieder ein lebendiger Hof entstehen.
MycoFarm entsteht nicht nach einem Masterplan,
sondern aus dem, was vor Ort möglich ist.

🍄 Warum Pilze?
Pilze sind kein Nischenprodukt. Sie sind ein Werkzeug für lebendige Höfe.
Sie können unter anderem:
• 📦 auf wenig Fläche viel Nahrung erzeugen
• ♻️ organische Reststoffe verwerten
• 🔄 Nährstoffe im Kreislauf halten
• 📍 Landwirtschaft regional verankern und wirtschaftlich tragfähig machen
• 🛠️ robuste Systeme auch bei knappen Ressourcen ermöglichen
Pilze sind auf der MycoFarm kein Produkt, sondern ein Anfang.
Sie bilden den Ausgangspunkt für den weiteren Aufbau.
🔑 Pilze können mehr, als man denkt
Sie nutzen, was bereits da ist – und machen es wieder wertvoll.
Konkret zeigt sich das so:
• 🌱 verwerten, was sonst liegen bleibt
• 🧬 bauen gesunde Böden auf
• 🌍 funktionieren regional
• ⚡ liefern schnell Ertrag
• 🤝 schaffen neue Perspektiven für Höfe und Menschen
Und genau darin liegt ihr Potenzial für lebendige, regionale Höfe.
Aus dieser Idee heraus nimmt MycoFarm Gestalt an.
🧩 Warum MycoFarm entsteht
Überall in Deutschland stehen funktionierende Höfe leider still – nicht, weil sie ausgedient hätten, sondern weil niemand da ist, der sie weiterführt. Gebäude verfallen, Flächen bleiben ungenutzt, traditionelles Wissen droht zu verschwinden. Wo früher Tiere, Menschen und Arbeit zusammenkamen, ist heute oft nur Stille.
Gerade solche Höfe können wieder zu Orten des Lebens werden – eingebunden in Arbeit, Alltag und regionale Zusammenhänge.
MycoFarm ist der Versuch, genau hier anzusetzen. Nicht aus einer Theorie heraus – sondern aus dem Wunsch, etwas Vorhandenes sinnvoll weiterzuführen.
Aus einem aufgegebenen Hof soll wieder ein lebendiger Hof entstehen: mit Edel- und Vital Pilzen,
echten Lebensmitteln und regionaler Kreislaufwirtschaft – getragen von Natur und Menschen. Nicht als schneller Neubeginn, sondern als behutsamer Aufbau
aus dem Bestehenden heraus. In alten Stallungen, Nebenräumen und Werkstätten entstehen erste kleine Produktionskreisläufe. Ein Projekt, das zeigt,
wie moderne Landwirtschaft, Verarbeitung und Alltag wieder zusammenfinden können.
Im Mittelpunkt stehen einfache, robuste Formen der Lebensmittelproduktion, die sich an vorhandene Räume anpassen und mit der Zeit wachsen dürfen.
Pilze, Microgreens und Fermentation sind dabei keine Trends, sondern Werkzeuge für regionale Kreisläufe und einen tragfähigen Hofalltag.
MycoFarm ist kein fertiges Konzept, sondern ein Prozess im Wandel.
Wie die MycoFarm entsteht
Nicht auf einmal. Sondern bewusst – in Etappen. MycoFarm ist kein klassischer Landwirtschaftsbetrieb, sondern ein Hof, der sich aus der Nutzung heraus entwickelt.
Ein Ort, der nicht fertig gedacht ist – sondern im Tun entsteht.
1. 🏡 Einen passenden Hof finden
Leerstehende Höfe gibt es leider viele – Orte, an denen früher gearbeitet, geerntet und gelebt wurde.
Heute stehen sie still: mit Gebäuden, die warten, und Böden, die mehr könnten.
Gesucht wird kein Vorzeigehof, sondern ein Ort mit Substanz – ein Ort, an dem neue Verbindungen entstehen dürfen:
zwischen Natur, Handwerk und Menschen.
Entscheidend ist nicht der perfekte Zustand, sondern das Potenzial, neue Kreisläufe entstehen zu lassen.
Der Ort gibt dabei den Rhythmus vor – nicht ein fertiger Plan.
2. 🌱 Schritt für Schritt beleben
Ein Hof wird nicht über Nacht lebendig. Zuerst werden Räume freigeräumt, gereinigt und wieder sicher nutzbar gemacht.
Dächer, Böden und Zugänge werden geprüft, einfache Arbeitsbereiche eingerichtet, Wege geöffnet.
In vorhandenen Räumen macht die Pilzzucht den Anfang – mit Austernpilzen, Shiitake und Kräuterseitlingen als robuste Basis.
Geerntet wird zunächst frisch. Was darüber hinausgeht, wird weiterverarbeitet – getrocknet, eingelegt oder zu einfachen Pilzprodukten verarbeitet.
Ergänzend entstehen Microgreens und einfache Formen der Fermentation, etwa Sauerkraut oder Kimchi. So entsteht von Beginn an Alltag auf dem Hof:
Arbeit, Rhythmus und erste greifbare Ergebnisse. Wachstum bedeutet hier nur so viel, wie dauerhaft tragfähig ist.
Erst im Alltag zeigt sich, was funktioniert, was fehlt – und was als Nächstes sinnvoll ist.
3. 📖 Dokumentieren & teilen
Was entsteht, wird festgehalten – Erfolge genauso wie Herausforderungen. Nicht als Selbstdarstellung, sondern als ehrliche Hof-Chronik.
Arbeitsschritte, Entscheidungen und Lernprozesse werden sichtbar gemacht: was funktioniert, was scheitert und was sich daraus entwickelt.
Denn MycoFarm soll kein geschlossenes Projekt sein, sondern eine einladende Geschichte.
Das Teilen geschieht bewusst regelmäßig – über verschiedene Formate, je nachdem, was der Hof gerade zulässt. Dazu gehören unter anderem:
- regelmäßige Updates im Blog und per Newsletter
- kurze Videos direkt aus der Arbeit vor Ort
- Live-Einblicke und Momentaufnahmen über Social Media
- offene Fragen an die Community, etwa zu Pilzsorten, Fermenten oder nächsten Schritten
- Transparenzberichte für Unterstützer, die zeigen, wie sich der Hof entwickelt
So wächst Transparenz – und Vertrauen. Menschen können den Weg mitverfolgen, verstehen, warum Dinge Zeit brauchen, und sehen,
wie aus einem leerstehenden Hof Schritt für Schritt ein funktionierender Ort wird. Teilen bedeutet hier nicht Tempo, sondern Nachvollziehbarkeit.
Nicht alles ist perfekt – aber alles ist echt.
4. 🌍 Öffnen und mittragen
MycoFarm soll kein abgeschlossener Ort sein, sondern ein Projekt zum Mitverfolgen und Mittragen. Ein Hof wird erst dann wirklich lebendig,
wenn er mehr ist als ein reiner Arbeitsort – wenn Menschen ihn betreten dürfen, mitarbeiten, lernen oder einfach da sein können.
Die MycoFarm öffnet sich nicht auf Knopfdruck, sondern mit der Zeit. Dann, wenn Strukturen tragen und der Alltag funktioniert.
Schritt für Schritt entsteht Raum für Begegnung: als Lernort, Arbeitsplatz, Mitmachprojekt oder gemeinsamer Erfahrungsraum.
Zunächst für Menschen, die den Aufbau bereits begleiten – durch angemeldete Besuche, einzelne gemeinsame Arbeitstage oder zeitlich begrenztes Mitwirken
an klar umrissenen Aufgaben. Später kann daraus mehr entstehen: gemeinsames Lernen, Austausch und einfache Workshops rund um Pilzzucht, Fermentation und Kreislaufwirtschaft. Immer dann, wenn der Zeitpunkt stimmt. Öffnen bedeutet hier nicht Wachstum um jeden Preis, sondern Teilhabe mit Maß.
Der Hof bleibt im Rhythmus seiner Möglichkeiten – und wächst durch die Menschen, die ihn verstehen und mittragen wollen.
Wer steht hinter der MycoFarm
Mein Name ist Max König-Pak. Ich bin gelernter Metzger und habe mehrere Jahre in der Lebensmittelverarbeitung gearbeitet. Aktuell arbeite ich in einem pharmazeutischen Umfeld nach GMP-Standards – sauberes Arbeiten, klare Prozesse und Verantwortung gehören für mich dazu.
Parallel dazu habe ich bereits mehrere Chargen leckere Austernpilze gezüchtet – für Familie und Freunde.
Zusätzlich habe ich praktische Einblicke in landwirtschaftliche Abläufe gesammelt. Handwerk, Hygiene und praktische Abläufe haben mich geprägt und den Wunsch verstärkt, bestehende Strukturen wieder sinnvoll nutzbar zu machen.
Aus dieser Praxis heraus entsteht MycoFarm – nicht am Schreibtisch, sondern im Tun. Der Aufbau liegt in meiner Verantwortung, wird aber Schritt für Schritt gemeinsam mit Menschen getragen, die diesen Weg aktiv mitgehen.
„Ich habe jahrelang gelernt, wie man Lebensmittel veredelt und Prozesse perfektioniert – doch am Ende hat mir die Verbindung zum Ursprung gefehlt.
Auf der MycoFarm bringe ich mein Wissen über Hygiene und Handwerk dorthin zurück, wo alles beginnt: in den Kreislauf der Natur.“
🤝 Mitgehen statt zuschauen
Dieser Weg beginnt jetzt – mit Dir.
Vielleicht entsteht hier kein perfekter Hof – aber ein ehrlicher.
Einer, der zeigt, wie Neubeginn aussehen kann – wenn man ihm Zeit gibt.
Wenn du neugierig bist, wie ein Hof Schritt für Schritt wieder lebendig wird, bist du eingeladen, den Anfang zu begleiten.